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28.03.2017, 14:15 Uhr
Einkaufen vor Ort statt anderswo
MAZ-Artikel
Einkaufen vor Ort statt anderswo

Mit einer Aufkleberaktion an den Geschäften der Oranienburger Innenstadt wirbt die Frauen Union Oberhavel seit Dienstag damit, lieber vor Ort einzukaufen und damit die Geschäftsleute zu unterstützen, statt anderswo. Die Bürgermeisterkandidatin unterstützt die Aktion.

Nicole Walter-Mundt, Kerstin Kausche und Birgit Tornow-Wendland (v. l.) klebten gestern Aufkleber an Geschäften auch am Bötzower Platz.

Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg - Oranienburg. Einfach haben es Geschäfte in Oranienburgs Innenstadt nicht. Die Berliner Konkurrenz ist nicht weit „und rund 40 Prozent der Waren werden inzwischen online bestellt“, so Nicole Walter-Mundt, Vorsitzende der Frauen Union Oberhavel. Die FU hat deshalb am Dienstagmorgen eine Aufkleberaktion in Geschäften gestartet, darauf steht: „Ich kaufe hier ein, damit meine Stadt lebt“. Ein Fingerzeig an die Kundschaft, sich einmal mehr für einen Einkauf in ihrem Wohnort zu entscheiden. Die Idee hat ihren Ursprung in einer ähnliche Aktion in Bad Sachsa. Kerstin Kausche hatte sie mit dortigem Einverständnis aufgegriffen. Nach einem Gespräch der CDU-Bürgermeisterkandidatin am Montagabend mit Händlern der City seien drei Dringe in deren Sinne wichtig: „Die Brötchentaste auf 30 Minuten zu verlängern, weniger Gebühren über die Sondernutzungsatzung der Stadt und ein anderes Parkraumkonzept. Parken in Oranienburg wird immer komplizierter. Zudem sollen junge Händler mit besonderen Geschäftsideen gefördert werden.“ Aufkleber brachten die Frauen gestern an Geschäften am Bötzower Platz und auf der Bernauer an. Von Heike Bergt
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